Ist die Kirche Jesu Christi eine christliche Kirche?
Ist die Kirche Jesu Christi eine protestantische Kiche?
Wie stellen Sie sich Gott vor?
Ist Jesus Christus unser persönlicher Erretter?
Können Mann und Frau für immer zusammen sein?
Glauben Sie daran, dass Familien im Himmel zusammenleben werden?
Wie unterscheidet sich das Buch Mormon von der Bibel?
Wird Gott mir vergeben, wenn ich etwas wirklich Falsches getan habe?
Was geschieht bei einer Taufe?
Reicht das Opfer Christi allein nicht aus, um mich zu erretten?
Wer hat das Buch Mormon geschrieben?
Wie denken Sie über Jesus Christus?
Gordon B. Hinckley, der Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, hat gesagt:
"Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Christen und das wird weithin immer mehr anerkannt. Es gab eine Zeit, als die Menschen überall gesagt haben, wir seien keine Christen. Sie haben eingesehen, dass wir es doch sind und dass wir eine sehr lebendige und dynamische Religion haben, die auf den Lehren Jesu Christi beruht.
Wir erkennen Jesus Christus selbstverständlich als unseren Führer, König und Erretter an. Er ist die beherrschende Persönlichkeit in der Geschichte der Menschheit, der einzige vollkommene Mensch, der je auf dieser Erde gelebt hat, der lebendige Sohn des lebendigen Gottes. Er ist unser Erretter und unser Erlöser, durch dessen Sühnopfer es uns möglich wurde, ewiges Leben zu haben.
Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beten zu Gott und verehren ihn im Namen Jesu Christi. Er steht im Mittelpunkt unseres Glaubens und ist das Oberhaupt unserer Kirche. Das Buch Mormon ist ein weiterer Zeuge für Jesus Christus und bezeugt seine Göttlichkeit, sein Leben und sein Sühnopfer."
M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt:
"Es gibt viele, die behaupten, dass die Heiligen der Letzten Tage an einen 'anderen Jesus' als andere Christen glauben und daher keine 'Christen' seien. ... Wir glauben an den Jesus des Neuen Testaments und an das, was wir darin über ihn erfahren. Wir glauben im Zusammenhang mit Jesus an Lehren, an die andere Christen nicht glauben, aber das rührt daher, dass wir durch Offenbarung Lehren erfahren haben, die andere nicht kennen. ...
Unser größter Wunsch ist es, dass sowohl Christen als auch Nichtchristen gleichermaßen verstehen, dass wir den Herrn Jesus Christus lieben. Wir halten seinen Namen in Ehren. Wir sehen es als eine große Ehre und einen Vorzug an, den Namen Christi als Christen und als Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf uns zu nehmen."
Gordon B. Hinckley, der Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, hat gesagt:
"Wir sind keine Organisation, die sich von der römisch-katholischen Kirche oder irgendeiner anderen Kirche abgespalten hat. Wir sind nicht aus einer Reformation hervorgegangen. Wir verkünden, dass dies eine Wiederherstellung ist. Die Lehren und die Organisation der Kirche sind so, wie sie früher einmal waren."
Gott ist vollkommen, allweise und allmächtig. Er ist der Herrscher des Universums. Er ist außerdem barmherzig, gütig und gerecht. Er ist unser Vater im Himmel. Wir wurden als sein Abbild erschaffen (Genesis 1:27). Sein Körper gleicht äußerlich dem unseren, ist jedoch unsterblich, vervollkommnet und von einer Herrlichkeit, die man nicht in Worte fassen kann. Weil wir seine Kinder sind, kennt und liebt er jeden Einzelnen von uns. Er hat einen Plan aufgestellt, der seinen Kindern helfen soll, in diesem Leben Freude zu finden und danach zu ihm zurückzukehren, um wieder bei ihm zu leben.
Marion G. Romney, der einmal der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angehörte, hat gesagt:
“Um das ewige Leben zu gewinnen, muss man sich so demütigen und reinigen, dass man tatsächlich durch die Macht des Heiligen Geistes ein persönliches Zeugnis empfängt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes und unser persönlicher Erretter sowie der Erlöser der Welt ist.”
Die Familie kann für immer bestehen bleiben - nicht nur in diesem Leben.
Die Familie kann Anlass zu größter Freude sein, der Verlust eines geliebten Angehörigen kann jedoch auch Anlass zu tiefster Trauer sein.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, muss das aber nicht heißen, dass die Beziehung zu ihm zu Ende ist. Der Herr offenbarte Joseph Smith: "Die gleiche Geselligkeit, die unter uns hier vorhanden ist, wird auch dort [in der Ewigkeit] unter uns vorhanden sein, nur wird sie mit ewiger Herrlichkeit verbunden sein" (Doctrine and Covenants 130:2).
Nehmen Mitglieder einer Familie das Sühnopfer Jesu Christi an und folgen sie ihm nach, können sie durch heilige Handlungen, die im Tempel Gottes vollzogen werden, für immer zusammen sein.
Eine für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage charakteristische Lehre besagt, dass die Ehe zwischen Mann und Frau für immer bestehen kann. Eine Ehe, die in einem Tempel der Kirche geschlossen wurde, endet nicht mit dem Tod. Vielmehr wird die Ehe- und Familienbeziehung durch die Priestertumsvollmacht "gesiegelt" (Matthew 16:19), d. h. sie kann in alle Ewigkeit fortbestehen, sofern die Eheleute treu der Lehre Jesu Christi folgen.
1995 unterstrichen der lebende Prophet Gottes und das Kollegium der Zwölf Apostel die Bedeutung von Ehe und Familie in einer Erklärung mit dem Titel
“Die Familie - eine Proklamation an die Welt”, die Sie gerne einmal lesen können.
Joseph Smith jun. wurde 1805 in Sharon im Kreis Windsor, Bundesstaat Vermont, als Sohn von Joseph Smith sen. und Lucy Mack Smith geboren. Er hatte zehn Geschwister. Seine Eltern lehrten ihn zu beten, die Bibel zu lesen und Glauben an Gott zu haben.
Im Alter von 14 Jahren erblickte Joseph in einer ersten Vision Gott Vater und seinen Sohn, Jesus Christus. Als Joseph 17 war, kamen Boten vom Himmel zu ihm, die ihn auf seine Aufgaben bei der Wiederherstellung der Kirche Jesu Christi auf der Erde vorbereiteten. Er war ein Prophet - wie die Propheten in biblischen Zeiten.
Das Buch Mormon ist ein weiterer Zeuge dafür, dass Jesus Christus wirklich gelebt hat und dass er Gottes Sohn war und ist. Es enthält die Schriften von Propheten aus früherer Zeit. Einer von ihnen, Lehi, lebte ungefähr 600 v.Chr. in Jerusalem. Gott gebot Lehi, eine kleine Gruppe von Menschen auf den amerikanischen Kontinent zu führen. Dort entwickelten sie sich zu einem großen Volk.
Gott berief auch weiterhin Propheten unter ihnen. Das Buch Mormon ist ein Sammlung von Schriften dieser Propheten und der Führer dieser Berichte. Es ist nach Mormon, einem der letzten dieser frühen Propheten, benannt.
Sie wussten um den Plan des himmlischen Vaters für seine Kinder und um die Mission Jesu Christi. Sie berichteten, dass Christus nach seiner Auferstehung den Menschen in Amerika erschien, sie in seinem Evangelium unterwies und seine Kirche unter ihnen gründete. Das Buch enthält die Lehren Jesu Christi und gibt Zeugnis von seinem Sühnopfer und seiner Liebe. Es unterstützt und bestätigt die Bibel.
Das Buch Mormon schließt mit der wunderbaren Verheißung, dass derjenige, der es liest und aufrichtig darüber betet, durch den Heiligen Geist erfahren kann, dass es wahr ist. (Moroni 10:4.)
Ihr Vater im Himmel möchte, dass Sie glücklich sind. Sünde und Unrecht machen den Menschen unglücklich, denn "schlecht zu sein hat noch nie glücklich gemacht" (Das Buch Mormon, Alma 41:10).
Durch das Sühnopfer Jesu Christi hat Ihnen der himmlische Vater einen Weg bereitet, umzukehren und Vergebung für das zu erlangen, was Sie falsch gemacht haben.
Zur Umkehr muss man:
Dank des Sühnopfers Christi führt aufrichtige Umkehr zur Vergebung und zu größerem Frieden in diesem Leben. Sie bereitet Sie darauf vor, im künftigen Leben bei Ihrem himmlischen Vater zu sein.
Jesus Christus lehrte, dass wir durch Untertauchen getauft werden müssen. Er selbst gab ein Beispiel, indem er sich taufen ließ, um "die Gerechtigkeit ... ganz zu erfüllen" (Matthäus 3:15).
Wir werden für die Vergebung der Sünden getauft. (Apostelgeschichte 2:38, Apostelgeschichte 22:16). Wir werden auch getauft, um Mitglied der Kirche Jesu Christi zu werden und in das Reich Gottes zu kommen. (Johannes 3:5).
Mit der heiligen Handlung der Taufe geben wir Gott ein Versprechen, wir gehen ein Bündnis ein. Wir versprechen, Christus anzuerkennen, ihm nachzufolgen und bis ans Lebensende seine Gebote zu halten. Dafür verspricht uns der Vater im Himmel, uns unsere Sünden zu vergeben und uns - sofern wir unser Bündnis halten - zu ihm zurückkehren und bei ihm leben zu lassen.
Die volle Bedeutung des Sühnopfers, des wichtigsten Ereignisses der Weltgeschichte, lässt sich nicht in Worte fassen. Als der Erretter im Garten Getsemani und am Kreuz litt, sühnte er für unsere Sünden. Darin liegt die frohe Botschaft für alle Menschen!
Wie sehr er jedoch unserer Sünden wegen litt, ist für uns kaum nachvollziehbar. Wir wissen nur, dass die Last unserer Sünden ihm im Garten Getsemani solche Qualen verursachte, dass er aus jeder Pore blutete (Luke 22:39-44).
Als Jesus später am Kreuz hing, nahm er bereitwillig einen schmerzvollen Tod durch eine der grausamsten Methoden, die es je gab, auf sich.
Dazu sagt der Erretter:
Denn siehe, ich ... habe das für alle gelitten, damit sie nicht leiden müssen ... wie ich. [Doctrine and Covenants 19:16-17]
Als Jesus Christus für unsere Sünden bezahlte, tat er etwas, was nur er tun konnte. Damit das Sühnopfer in unserem Leben ganz zur Wirkung kommt, müssen wir Glauben an Christus haben, von unseren Sünden umkehren, getauft sein, den Heiligen Geist empfangen, Gottes Gebote befolgen und uns bemühen, ihm ähnlich zu werden. Wenn wir dies tun, können wir dank seines Sühnopfers zu ihm und zu unserem himmlischen Vater zurückkehren, um für immer bei ihnen zu leben.
Das Buch Mormon ist ein weiterer Zeuge dafür, dass Jesus Christus wirklich gelebt hat und dass er Gottes Sohn war und ist. Es enthält die Schriften von Propheten aus früherer Zeit. Einer von ihnen, Lehi, lebte ungefähr 600 v.Chr. in Jerusalem. Gott gebot Lehi, eine kleine Gruppe von Menschen auf den amerikanischen Kontinent zu führen. Dort entwickelten sie sich zu einem großen Volk.
Gott berief auch weiterhin Propheten unter ihnen. Das Buch Mormon ist ein Sammlung von Schriften dieser Propheten und der Führer dieser Berichte. Es ist nach Mormon, einem der letzten dieser frühen Propheten, benannt.
Sie wussten um den Plan des himmlischen Vaters für seine Kinder und um die Mission Jesu Christi. Sie berichteten, dass Christus nach seiner Auferstehung den Menschen in Amerika erschien, sie in seinem Evangelium unterwies und seine Kirche unter ihnen gründete. Das Buch enthält die Lehren Jesu Christi und gibt Zeugnis von seinem Sühnopfer und seiner Liebe. Es unterstützt und bestätigt die Bibel.
Das Buch Mormon schließt mit der wunderbaren Verheißung, dass derjenige, der es liest und aufrichtig darüber betet, durch den Heiligen Geist erfahren kann, dass es wahr ist. (Moroni 10:4.)
Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Er ist der einziggezeugte Sohn des himmlischen Vaters im Fleisch. Er ist unser Erlöser. Durch Jesus Christus hat der himmlische Vater allen Menschen ermöglicht, so zu werden wie er und zu ihm zurückzukehren, um bei ihm zu bleiben.
Wir lieben Christus. Wir verehren Christus. Er ist unser Vorbild und unser Erretter.