Die örtlichen Einheiten heißen Gemeinde oder Zweig. Der Geistliche, der die Gemeinde leitet, trägt den Titel Bischof bzw. Zweigpräsident. Bei ihm handelt es sich um ein Mitglied der Gemeinde, das diese Funktion ehrenamtlich ausübt. Da es keine bezahlten Geistlichen gibt, sondern alles Laien sind, ist jedes Amt in der Kirche ein Ehrenamt.
Am Sonntag versammelt man sich zur Gottesverehrung. Während der Woche finden - außer montags - regelmäßig Aktivitäten für verschiedene Alters? und Interessengruppen statt. Jedermann ist stets herzlich willkommen.
Die Jungen und die Männer gehören der Priesterschaft an. Die Frauen betätigen sich in der Frauenhilfsvereinigung (Siehe
Frauen in der Kirche und
Frauenorganisation). Die Jugendlichen gehören der Organisation der Jungen Männer oder Jungen Damen an. (Siehe
Kinder- und Jugendarbeit.) Kinder finden ein reiches Betätigungsfeld in der Primarvereinigung. (Siehe
Kinder- und Jugendarbeit.)
Sportaktivitäten, Konzerte, Ausflüge, Theateraufführungen, Symposien zu kirchennahen Themen, Tanzabende und Bälle, Jugendtagungen und Pfadfinderlager sind familienorientierte Aktionen, zu denen Gäste herzlich willkommen sind.
Die Mitglieder der Kirche feiern Weihnachten und Ostern, weil zu diesen beiden Gelegenheiten der für sie in geistiger Hinsicht wichtigsten Ereignisse in der Geschichte gedacht wird, nämlich der Geburt, des Todes, des Leidens und der Auferstehung Jesu Christi. Sie beachten aber auch die lokalen und nationalen Feiertage in ihrem Heimatland. Außerdem feiern sie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen mehr.
Siehe auch