Von Mensch zu Mensch - 21. Juni 2010 |

Die Mitglieder und Missionare in Slowenien helfen am 17. April 2010 als "Mormon Helping Hands" bei einer landesweiten Aufräumaktion.

Die Mitglieder aus allen drei Zweigen in Ljubljana nahmen freudig an einer landesweiten Aufräumaktion in Slowenien teil. Sie zogen sich die gelben Westen der "Helping Hands" über und halfen am 17. April genau wie die Mitglieder aus den Zweigen Maribor und Celje mit, im ganzen Land einen Tag lang aufzuräumen.
Die Vorbereitungen hatten bereits vor Monaten begonnen, als die Organisatoren die örtlichen Behörden und die Öffentlichkeit aufforderten, überall in Slowenien Grundstücke ausfindig zu machen, die man einfach zur Müllhalde gemacht hatte.
Die Kirche bot umfassend Hilfe an. Auch die Vollzeitmissionare und der Missionspräsident David H. Hill waren mit von der Partie. Weil es im Zweig Maribor nicht so viele Mitglieder gibt, schlossen sich diese dem Zeig Celje an.
Die Mitglieder des Zweiges Ljubljana wurden beauftragt, das große Gebiet um den Hügel Rožnik hinter dem Stadtpark Tivoli zu säubern; hier kommen Alt und Jung gern her, um auf den schön angelegten Gehwegen einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Einige Jogger und Spaziergänger werfen auf diesen schönen Wegen ab und zu einfach ihre Flaschen, Taschentücher und leeren Dosen weg.
Der Hügel befindet sich in der Nähe des Gemeindehauses von Ljubljana. Ungefähr 35 Mitglieder und Missionare trafen sich im Gemeindehaus, darunter Präsident Hill und der Zweigpräsident Evan T. Haglund mit seiner Familie. Sie zogen sich die gelben Westen über und machten sich auf zum Hügel. Dort bekamen sie von den Organisatoren Handschuhe und Plastiksäcke in verschiedenen Farben, damit der Müll nicht nur eingesammelt sondern auch gleich sortiert werden konnte.
Mitglieder wie Missionare hatten ihren Spaß, und so war bei der gemeinsamen Arbeit oft ein Lachen zu hören. Es kam eine ganze Reihe Säcke mit allem möglichen Müll zusammen, die man dann an einer vereinbarten Stelle ablegte, wo sie später von der Müllabfuhr abgeholt wurden.
Etwa 250.000 Menschen in ganz Slowenien halfen bei diesem Dienstprojekt mit. Am Abend feierten die Organisatoren in drei Städten eine Party. Dabei traten auch bekannte slowenische Musiker auf.
Die Mitglieder des kleinen Zweiges Celje trafen sich um 9 Uhr am Stadttheater, wo man ihnen sagte, was sie bei dem Dienstprojekt machen sollten. Ausgestattet mit den Westen der "Mormon Helping Hands" und einer Unmenge Begeisterung, bekamen sie große, schwarze Plastiksäcke und Handschuhe und wurden dann zu einem Bahndamm beim Stadtpark geschickt, der zu einer illegalen Müllhalde umfunktioniert worden war.
Zügig machten sich die Mitglieder an die Arbeit. Aus einem Wasserloch auf dem Bahndamm zogen sie ein Fahrrad und ein paar Flaschen. Dann teilten sie sich in Gruppen auf und strömten gleichmäßig über ein relativ großes Gelände aus. Es waren ungefähr 20 Missionare und Mitglieder anwesend. Innerhalb von zwei Stunden landeten ein Dutzend große, schwarze Plastiksäcke in einem in der Nähe aufgestellten Sperrmüll-Container. Bei der Arbeit wurde viel gelacht. Die Mitglieder waren angenehm überrascht, als Vertreterinnen der Caritas Kuchen und Wasser vorbeibrachten. Als die Mitglieder mit dem Bahndamm fertig waren, begaben sie sich zur Bibliothek in Celje, wo die Zentrale für das Dienstprojekt eingerichtet war. Die Organisatoren brauchten noch Helfer für den Herakles-Tempel, wo sich ebenfalls eine illegale Müllhalde befand. Dort wurden dann alte Autositze vorgefunden, eine Toilettenschüssel lag neben Toilettenpapier.
Die Mitglieder des Zweiges Celje hatten nach dem Projekt das Gefühl, dass sie viel einiger geworden waren und wirklich etwas geleistet hatten. Außerdem waren sie froh, dass sie mithelfen konnten, ihre Stadt und ihr Land zu verschönern. Sie waren bessere Freunde geworden, teilten nun eine schöne Erinnerung und hatten bei der Bevölkerung der Stadt und ihren führenden Vertretern einen guten Eindruck hinterlassen.